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Hier geht es zum Schulungsvortrag

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Auszug aus dem Fachvortrag "Leichtbauweise" 

Bei Verwendung eines Klebebands…

          ist eine „unsichtbare“ Montage ohne z.B. Schrauben oder Nieten möglich

          hat man eine größere Freiheit beim Design

          ergibt sich eine gleichmäßige Verteilung der Kräfte auf die gesamte Oberfläche,
  keine mechanischen Spannungsspitzen, kein Verzug, dadurch geringer Wandstärken möglich

          erreicht man eine flächige, stoffschlüssige Verbindung

          ist die Verklebung von unterschiedlichen Werkstoffkombinationen möglich

          kann man angepasste Lösungen für unterschiedliche zu verklebende Materialien einsetzen
  (unterschiedliche Kleber je Seite)

          erreicht man einen Ausgleich von unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten

          erzielt man einen Ausgleich von Unebenheiten, Löchern und Fertigungstoleranzen

          reduziert man die Weiterleitung von Vibration

          erreicht man eine gute Aufnahme von dynamischen Kräften, kein Ermüden innerhalb Grenzen

          erreicht man die Reduktion und Vermeidung von Schallweiterleitung, Dämpfung

          kann zur Reduktion von Geräuschen bei Reibung von Bauteilen beitragen (Knarzen, Quietschen, Reiben)

          trägt zur Reduktion von Montage- und Herstellkosten bei, es ist meistens eine einfache Integration in die
  Fertigungskette möglich

          in Form von vorgefertigten Stanzteilen ist eine schnelle, saubere und zeitsparende Montage möglich

          hat man keinen großen Verbrauch an Bauraum (Aerodynamik, kein Überstehen)

          ist eine platzsparende Montage (meist keine großen Maschinen- oder Vorrichtungen notwendig) möglich

          ist die Verbindung sofort bzw. sehr schnell belastbar (im Gegensatz zu vernetzenden Systemen mit
  Wartezeiten bis zu einigen Tagen)

          Wirkt isolierend oder wärmeleitend – ja nach verwendetem Typ

 

 

Allerdings muß man beachten:

 

         Verhältnismäßig geringe mechanische Festigkeit; keine genormten Verarbeitshinweise, keine "berechenbare" Endfestigkeit in Abhängigkeit von Verwendung

         Meistens Erweichung bei Erwärmung mit einhergehender Klebkraftreduktion

         Bis auf wenige Ausnahmen keine Verarbeitung unter 5°C möglich

         bei statischer (permanenter) Belastung Neigung zum Kriechen (viskoelastische Verformung bis zu einem gewissen Grad erlaubt, danach Verlust der Kohesion), Gefahr eines Adhäsions- oder Kohäsionbruchs

         Ggf. aufwändige Oberflächenvorbereitung mit Möglichkeit eines Verarbeitungsfehlers (Abhängigkeit der Klebkraft von der Oberflächengüte und Materialart)

         Mögliche Alterung durch Bewitterung und UV

         Schwierige Qualitätsprüfung, wenn diese nicht zerstörend sein soll